Sonnenschirm
So sehr wir auch den Sonnenschein genießen, bei hoher Sonnenintensität kann ein schattiger Platz eine Wohltat sein.
Der Sonnenschirm dient den Menschen schon seit langer Zeit als Sonnenschutz. Faltbare Sonnenschirme gab es bereits im 17. Jahrhundert.
Anfangs wurden die Streben aus Holz gefertigt, später nahm man dafür Fischbein und im neunzehnten Jahrhundert gab es schließlich erste Schirme mit Metallstreben. Vom Aussehen her hatten die tragbaren Schirme eine gewisse Ähnlichkeit mit den Regenschirmen der heutigen Zeit. Bis ins 20. Jahrhundert waren sie für viele Frauen modische, farblich auf die Kleidung abgestimmte Accessoires, die für den damals angestrebten, blassen Teint unerlässlich waren.
Im Sommer kann man beobachten, welche Wandlung der Sonnenschirm im Laufe der Jahre erfahren hat. Sonnenschirme werden im privaten Bereich ebenso genutzt wie für gewerbliche Zwecke und sind in nahezu jedem Garten, auf Balkonen, vor Eisdielen, in Biergärten, auf Märkten und diversen anderen Plätzen zu finden. Bei der Vielzahl an angebotenen Farben, Formen und Größen, findet jeder einen Schirm, der den jeweiligen Anforderungen genügt. Grundsätzlich unterscheidet man bei Sonnenschirmen zwischen Mittelstockschirmen und Ampelschirmen. Beim Mittelstockschirm befindet sich der Schirmstock in der Mitte des Schirmes, wodurch sich der nutzbare Platz unter dem Schirm verkleinert.
Dafür lassen sich aber zumindest die kleineren Modelle meist unproblematisch verrücken und an den gewünschten Platz stellen. Bei der Auswahl sollte man neben optischen Vorlieben auch den zur Verfügung stehenden Platz berücksichtigen sowie auf bequeme Handhabung und eine stabile Konstruktion achten. Ein Schirm, der sich dem Stand der Sonne anpassen lässt, erhöht den Komfort. Die Qualität und Langlebigkeit hängt neben den verwendeten Materialien auch von der Verarbeitung ab, was sich nicht zuletzt auf den Preis auswirkt.